Wiederaufnahme des Training unter Hygieneauflagen auch für Jugendliche und Erwachsene

Der SC Meißner Eschwege e.V. wünscht Allen Frohe Ostern!

48. Eschweger Lauf „Rund um die Leuchtberge“ am 20./21.03.2021 findet nicht statt

Nachwuchsleichtathlet*innen dürfen das Training wieder aufnehmen

Dresden, Frankfurt und Niedenstein als Erfolgsorte von SCM-Läufern

Zieleinlauf DDAm vergangenen Wochenende zog es unsere Läuferinnen und Läufer nach Dresden, Frankfurt und Niedenstein. Von dort kehrten alle erfolgreich zurück.

In Dresden gingen Olga Weber und Andreas Fehling über die Halbmarathondistanz an den Start. Er hatte eigentlich eine Zeit von 1:55 Stunden angepeilt, doch daraus wurde nichts. So nahm er bei Auftreten von Problemen das Tempo 'raus und erreichte das Ziel nach 2:03:45 Stunden als 58. der M60. Davor hatte er aber Olga Weber noch gecoacht. So hatte er ihr eingeschärft, mit ihm zusammen das Rennen anzugehen. "Das war für mich recht langsam. So hatte ich Zeit, mir die Gegend rechts und links der Laufstrecke anzusehen", beschrieb sie ihre Eindrücke. Nach sieben Kilometern ließ er ihr freien Lauf und "sie ist in einer Pace von 4:45 min/km den Rest davon gelaufen." Nach 1:47:34 Stunden querte die SCM-Läuferin die Ziellinie, riss überglücklich die Arme in die Höhe und stieß einen Jubelschrei aus. Sie war 92. insgesamt und 12. ihrer Altersklasse W45. Am Ende ihres ersten Wettkampfjahres ein ganz großer Erfolg. "Für nächstes Jahr habe ich mir den Wien-Marathon vorgenommen", sprudelte es auch Tage nach ihrem Ergebnis euphorisch aus Olga Weber heraus.

Etwas ruhiger freute sich Elke Hottenrott. Sie hatte als einzige Läuferin unseres Vereins an den in den Frankfurt-Marathon eingebetteten Hessischen Meisterschaften teilgenommen. Es war ihr erster dieser Art. Gewissenhaft hatte sie sich wochenlang unter der Anleitung von Hartmut Herbig auf dieses Rennen vorbereitet. Der letzte Überprüfungslauf fand beim Lollslauf vor 14 Tagen statt - mit zufriedenstellendem Resultat. "Ich habe viele Runden um den Werratalsee absolviert und fühle mich gut", meinte sie wenige Tage vor dem entscheidenden Rennen. Am Wettkampftag selbst meinte es zwar der Wettergott nicht so gut mit den Zuschauern, weil er es regnen ließ, aber Elke machte das nichts aus. Sie ging das Rennen verhalten an, was an ihrem Halbzeitergebnis von 2:26:18 Stunden deutlich wurde. Dafür hatte sie sich aber noch einiges für die zweite Hälfte aufgehoben, so dass sie diese mehr als 15 Minuten schneller zurücklegte und so auf eine Gesamtzeit von 4:21:03 Stunden (netto) kam. "Das ist mehr als ich erwartet hatte", strahlte Elke Hottenrott anschließend in der Festhalle, dort wo alle ihre Zielankunft hatten. "Jetzt ist aber erst einmal Regeneration angesagt", gab sie danach die Marschroute für die nächste Zeit aus.

Tanja Nehme und Reinhardt Gehrmann nutzten den 20. Panoramalauf in Niedenstein zu einem Start über fünf bzw. zehn Kilometer. Bei relativ trockenem Wetter und angenehmen Temperaturen hatte der Veranstalter die Strecke so gelegt, dass die Aktiven nach einer Sportplatzrunde gleich den Berg hinauf in den Niedensteiner Wald liefen. Auf Wald- und Feldwegen erreichten sie ihren jeweiligen Wendepunkt, um von dort zurück zum Ziel zu gelangen. Tanja Nehme absolvierte die fünf Kilometer in 22:32 Minuten. Das bedeutete Platz 3 insgesamt und Platz 1 in der W50. Reinhardt Gehrmann hatte sich die doppelt so lange Distanz ausgesucht und benötigte 56:20 Minuten, was Platz 1 in der M70 nach sich zog. "Dafür, dass es mein erstes Rennen seit März dieses Jahres war, bin ich auch mit meiner Leistung zufrieden", stellte Reinhardt anschließend nüchtern fest.

 

191026 Niedensteiner Panoramalauf

Zieleinlauf DD