Elke Scholz-Kutzler sammelt Erfahrungen beim 17. Schneekopflauf bzgl. Belastungen und dass sie verloren gehen kann

IMG 20190709 202110"So langsam beginne ich den Rennsteig zu lieben," stellte Elke Scholz-Kutzler am vergangenen Samstag nach ihrer Teilnahme am 17. Schneekopflauf fest. Unsere Läuferin hatte sich eine besondere Vorbereitung auf ihren nächsten Marathon ausgesucht, den lt. Urkunde "Ultimativen Berglauf über zwei Gipfel [Großer Finsterberg und Schneekopf] und 12,7 km". Bei optimalen Laufbedingungen von ca. 15°C und einem Wechsel aus Sonne und Wolken ließen sich die rund 458 Höhenmeter bewältigen. Der Start lag auf dem Sportplatz in Schmiedefeld, also dort, wo sie im Mai ihr Ziel nach dem Ultra-Rennsteiglauf hatte. Nach ca. 3,3 km erreichte sie den Rennsteig. Von dort aus galt es, in einem Abschnitt von ca. 1,5 km 150 Höhenmeter zu überwinden, um den Großen Finsterberg zu erreichen. Dort wurde aber erst auf einem Turm, also weitere zehn Meter höher, die Zwischenzeit genommen. Wieder auf dem Rennsteig angekommen verlief die Streckenführung über "Alte Tränke" zur Wetterstation oberhalb der Schmücke. Dann ging es auf das Schneekopfplateau mit seinem markanten Übertragungsturm zu. Auf dessen Rundweg und im Ziel erwartete dann die Athletin eine herrliche Sicht über den Thüringer Wald bis hin zum Inselsberg.

Ihre Zeit von 1:37:46 Stunden nebst der Platzierung Dreizehnte der W50 und 69. insgesamt wären eigentlich nicht so wichtig für die Läuferin gewesen, hätte sich Elke Scholz-Kutzler überhaupt in der Ergebnisliste wiedergefunden. So aber fehlte sie zunächst, als wäre sie verloren gegangen und nie mitgelaufen. Zum Glück hatte sie aber die gesamte Strecke mit einer Laufkameradin aus Thüringen zurückgelegt und es gab "Beweisfotos" von einzelnen Abschnitten, so dass sie doch noch Eingang in die Ergebnisliste fand. "So etwas ist mir aber auch noch nie passiert", meinte Elke noch Tage später auf der Eschweger "Torwiese".

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