Erfolge beim VR-Bank-Mitte-Herbstlauf in Dingelstädt und beim Lollslauf in Bad Hersfeld

Skigymnastik findet statt

Winterlauftreff Hundsrück geht im November weiter

Lauftreffs geöffnet - Bahntraining findet statt

Noch einmal beim Lollslauf 2020 gestartet

Petra, Stefan und Andreas im ZielEschwege. Am vergangenen Sonntag fand der sechste und damit letzte Teil der Durchführung des diesjährigen Lollslaufes in Bad Hersfeld statt. Die aktuelle Pandemie machte Massenstarts unmöglich. Deshalb hatte der SC Neuenstein ein anderes Konzept bereits im April entwickelt. Aufgrund der damaligen Rahmenbedingungen waren nur 100 Läuferinnen und Läufer über letztlich 10,8 Kilometer zugelassen, die der Starter einzeln alle drei Minuten auf die Strecke schickte. Petra Bierent, Stefan Möller und Andreas Fehling vom SCM gehörten zu den Glücklichen, die starten durften. Denn das Kontingent war schnell ausgebucht.

Am Start und im Ziel im Kurpark strahlte die Sonne mit den Aktiven um die Wette, die Temperaturen waren gering. Also eigentlich gute Rahmenbedingungen für eine Stadionferne Veranstaltung, wäre da nicht der deutlich spürbare Gegenwind im Fuldatal auf dem Weg nach  Kohlhausen gewesen. Stefan Möller nahm als erster SCM-Läufer das Rennen auf. Eine alte Verletzung ließ ihn zwar vorsichtig beginnen, aber hinderte ihn zunächst nicht. "Das letzte Drittel der Strecke wurde dann aber doch zur Strapaze. Ich habe mich nur noch irgendwie ins Ziel gequält", erklärte er seine unbedeutende Zeit anschließend im Ziel. Dass er letztlich nur Platz 20 in der M50 belegte, überraschte Stefan dann nicht. Petra Bierent ging als einzige SCM-Läuferin auf die Strecke. Auch sie tat sich schwer in deren Bewältigung. Allerdings wechselte ihr Gesichtsausdruck von sehr konzentriert auf entspannt auf den letzten 100 Metern, als sie wahrnahm, wer am Streckenrand die Fotos "schoss". "Es war schon sehr anstrengend, vor allem der Berg hinten in den Wald tat richtig weh", meinte auch Petra im Ziel. Als Siebte der W50 hatte sie 1:13:47 Stunden benötigt. 15 Minuten nach ihr nahm dann Andreas Fehling den Wettkampf auf. Auch er kehrte abgekämpft zurück und wirkte enttäuscht, bis er meinte: "Endlich wieder einmal ein Rennen durchgelaufen!" Dabei strahlte er. Mit 58:06 Minuten blieb er zudem deutlich unter der Grenze von einer Stunde und freute sich über Platz 4 der M60. 

Da es keine Duschmöglichkeiten gab, hieß es anschließend nur noch, schnell umziehen und zurück nach Eschwege. So war auch niemand der drei Aktiven mehr anwesend, als der Verfasser 40 Minuten später von seiner Erkundungstour per Faltrad von der Strecke zurückkam und bestätigen konnte, dass die eigentliche Lollslaufstrecke im Fuldatal nicht so anspruchsvoll ist, dafür aber schneller.

 

Petra Bierent beim LaufenAndreas Fehling beim Laufen